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Vertrauen ist gut –   
Kryptografie ist besser   

 
Sind Sie sicher ?!?
Wenn sich ein Unternehmen gegen einen „klassischen“ (physischen) Einbruch schützen will, dann verschließt und vergittert es seine Türen und Fenster (für ein Unternehmensnetzwerk übernimmt diese Aufgabe eine Firewall), es installiert eine Alarmanlage (für ein Unternehmensnetzwerk übernimmt diese Aufgabe ein „Eindringlings-Warnsystem“ (Intrusion Detection System – IDS)) und das Bargeld und andere Wertgüter sowie vertrauliche Unterlagen (Personal-unterlagen, Bilanzen, Konstruktionspläne usw.) befinden sich unter Verschluss. Niemand würde Wertsachen oder vertrauliche Papiere offen auf dem Empfangstresen liegen lassen.
Doch wie sieht es heute in vielen Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen im Zusammenhang mit der Netzwerk- und Datensicherheit aus?
Eine Firewall gegen Einbruch ist vielleicht installiert. Ein IDS ist in den wenigsten Fällen vorhanden. Die Daten liegen jedoch in den meisten Fällen ungeschützt auf den Servern und Arbeitsplatzrechnern der Mitarbeiter.
Hierdurch gefährdet ein Unternehmen nicht nur potenziell die Sicherheit seiner digitalen Daten, welche in unserer zunehmend digitalisierten Welt für jedes Unternehmen zum wichtigsten und wertvollsten Gut geworden sind, sondern es verstößt hierdurch häufig auch potenziell gegen gesetzliche Auflagen bezüglich des Datenschutzes.
Optimaler Schutz und ständige Verfügbarkeit entscheiden oftmals über den Fortbestand des Unternehmens
Diese Tatsache spiegelt sich mittlerweile in den immer komplexer werdenden gesetzlichen Anforderungen gegenüber den Betrieben wider, die für den Schutz Ihrer Daten Sicherheitskonzepte entwickeln und umsetzen müssen. Hierbei geht es nicht nur um personenbezogene Daten.
Nach dem KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich, seit 1.5.1998 in Kraft) hat der Geschäftsführer für ein geeignetes IT-Risikomanagement zu sorgen.
Die Nicht-Einhaltung dieser gesetzlichen Forderungen kann empfindliche Folgen für ein Unternehmen und/oder seine Führung haben.
Wirtschaftsprüfer betrachten die Sicherstellung der Datenverfügbarkeit als ein kritisches Asset, das in die gesetzlich vorgeschriebenen Risikobetrachtungen des KonTragG mit einbezogen werden muss.
Banken, Aktionäre und Investoren verlangen immer häufiger eine Rückversicherung, dass der Datenbestand und damit der Erfolg des Unternehmens durch umfassende Sicherheitsmaßnahmen sichergestellt ist.
Die Gesamtbewertung eines Unternehmens (BASEL II) wird zukünftig von diesen Faktoren wesentlich beeinflusst werden.
Nicht nur Einbrüche von außen stellen ein Risiko dar
Sicherheits-Software wie z.B. eine Firewall kann das Problem eines Datenmissbrauchs oder Datendiebstahls nicht wirklich lösen; sie zeigt nur, wie schwach und verletzbar Computersysteme und -Netze sind. Gefahr für Ihre Daten entsteht jedoch durch Missbrauch von außerhalb und innerhalb des Unternehmens.
Studien belegen, dass die meisten Unternehmen autorisierte, nicht-autorisierte und ehemalige Mitarbeiter als Hauptverdächtige für das Begehen von Informationsverbrechen betrachten.

Herkömmliche Server-Systeme bergen ein systemimmanentes Risiko in sich - um diese verwalten zu können, müssen Mitarbeiter, die administrative Aufgaben zu erledigen haben, Zugang zu ihnen erhalten. Eine solche „autorisierte“ Hintertür ermöglicht es somit Systemverwaltern und nicht autorisierten kenntnisreichen Benutzern, vertrauliche Daten auszuspähen.
Da die Kontrolle der Zugriffssteuerung für Administratoren eine ausgeübte Sicherheit ist, müssen Unternehmen den Systemverwaltern einerseits bedenkenlos vertrauen können, andererseits befinden sie sich in Bezug auf die gesetzlichen Anforderungen des Datenschutzes oftmals zumindest in einer rechtlichen Grauzone.
Der Lösungsansatz

Um Daten vor nicht berechtigten Einblicken zu schützen, sollten diese grundsätzlich in verschlüsselter Form gespeichert werden, so dass eine Trennung zwischen Datei- und Informationszugriff gewährleistet ist – ein Administrator (oder kenntnisreicher nicht autorisierter Anwender) „sieht“ somit weiterhin die ggf. vertraulichen Dateien, hat jedoch keinen Zugriff auf deren Inhalte.
Die meisten auf dem Markt erhältlichen Verschlüsselungstechnologien bieten hierzu die Möglichkeit, ein „virtuelles“ Dateisystem in Form eines Art BLOBs (binary large objects) anzulegen, welches bei seiner

Verwendung in das lokale Dateisystem „eingehängt“ wird, so dass auf seine Inhalte lesend und schreibend zugegriffen werden kann. Dieses Verfahren hat jedoch folgende entscheidende Nachteile:
·Andere Benutzer, die zeitgleich Zugriff auf dieses Computersystem nehmen können, können u.U. einen nicht gewünschten lesenden Zugriff auf das gesamte virtuelle Dateisystem nehmen.
Meist muss der Benutzer anfänglich festlegen, wie groß sein virtuelles Dateisystem sein soll. Ist diese Maximalgrenze erreicht, bleibt nur das Anlegen eines neuen, größeren virtuellen Krypto-Dateisystems und das Kopieren der „alten“ Daten in dieses.
Auch wenn ein Krypto-Dateisystem das Leistungsmerkmal aufweist, sich selbständig dynamisch in seiner Größe anpassen zu können: Im Regelfalle kann dieses nur von einem Benutzer zur Zeit genutzt werden. Eine gemeinsame gleichzeitige schreibende Nutzung durch mehrere Anwender ist jedoch nicht möglich, was beispielsweise dann problematisch ist, wenn die hinter einer Personaldatenbank oder einem Buchhaltungssystem liegenden Dateien auf einem verschlüsselnden Fileserver liegen sollen.
Die Sicherung von Daten, die in einem solchen BLOB gespeichert werden, ist naturgemäß wesentlich zeitaufwändiger und nimmt wesentlich mehr Ressourcen in Anspruch. Es muss immer das gesamte virtuelle Dateisystem (in Form einer unter Umständen riesigen Datei) gesichert werden, was bei einer Sicherung über ein Netzwerk eine große Last auf diesem erzeugt und was das Vorhandensein sehr großer Backup-Speichermedien erforderlich macht. Umgekehrt besteht bei einem Datenverlust das analoge Problem bei der Wiederherstellung: Das gesamte virtuelle Dateisystem muss vom Backup-Medium zurückgespielt werden, nur weil aus Versehen eine einzelne Datei auf dem lokalen Arbeitsplatzrechner gelöscht wurde.
Die Lösung – transparente Verschlüsselung auf Dateiebene
Wünschenswert wäre somit eine Krypto-Fileserver-Anwendung, die das transparente verschlüsselte Speichern und das transparente Lesen verschlüsselter Daten auf Dateiebene ermöglicht – eine solche Lösung bietet der Secured Data Server (SDS).
Der SDS ist auf Grund seiner Architektur nicht auf einen speziellen Einsatzbereich beschränkt. Überall wo Daten geschützt und vor dem Zugriff nicht autorisierter Dritter gespeichert werden sollen oder müssen, kann er eingesetzt werden.
SDS kann sowohl als Linux- oder Solaris-basiertes Einzelsystem betrieben werden, als auch in Form eines Server-Verbundes, bei dem die Last auf mehrere Systeme verteilt wird, die als gemeinsames Massenspeichermedium ein NAS- oder SAN-System verwenden.
Im reinen Serverbetrieb können auf dem Server installierte Anwendungen den sicheren SDS-Speicher als direkten Schreib- und Lesekanal für Daten nutzen. Diese Einsatzvariante verzichtet auf jegliche Interaktion durch den Benutzer.
Für den Client-Server-Betrieb steht ein Windows-Programm zur Verfügung, das eine gesicherte Verbindung zum Server initiiert und steuert. Diese Einsatzvariante ermöglicht die verschlüsselte Übertragung und Speicherung von Daten durch direkte Interaktion des Benutzers.
Sicheres Laufwerks-Mapping
Damit ein Anwender auf seinem PC eine gesicherte Verbindung zu einem verschlüsselndem Speicherbereich aufbauen kann, muss auf dem Client-Rechner, der für den sicheren Zugriff entwickelte Secured Data Server Client (SDSC) installiert werden.
Dieser unterstützt Windows NT/SP3, Win2000, WinXP, Windows Terminal Server (WTS) und .NET-Server.
Folgende Funktionen werden durch den SDSC realisiert:
Gesicherter Transport- und Kommunikationskanal (SSH-Tunnel))
SMB Laufwerks-Mapping
Austausch RSA-Keypair-Informationen mit dem Server
Passwort- und Schlüsselverwaltung des Benutzers auf dem Server.
Trennung zwischen Datei- und Informationszugriff
Die „Informationshoheit“ über die Authentisierungsinformationen (RSA-Schlüsselpaar, Passwort für den Zugang zum System und das Laufwerksmapping und Passphrase für den Zugriff auf die Keybox) liegt komplett beim Anwender. Damit verfügt SDS über Mechanismen, die verhindern, dass Administratoren oder Anwender, die solche Privilegien unrechtmäßig erhalten haben, das Zugangspasswort ändern und somit Zugriff auf den Inhalt der Keybox erhalten können. Die SDS-Software nimmt hierzu eine Konsistenzprüfung zwischen dem Inhalt der SAMBA-Passwort-Datenbank (der von Administratoren geändert werden kann) und dem Inhalt der SMBKEY-Datenbank (den Administratoren mangels Kenntnis der Benutzer-Passphrase nicht ändern können) vor.
Zwischen den Produktkomponenten Server und Client werden die Daten über eine bestehende Netzinfrastruktur (LAN / WAN (z.B. das Internet)) verschlüsselt übertragen. Diese Übertragungstechnologie ermöglicht den sicheren Client-Server-Betrieb auch über das öffentliche Internet.
Verschlüsselung auf Dateiebene auf dem Server
Der SD-Server stellt dem Anwender ein virtuelles Windows-Netzwerklaufwerk zur Verfügung. Das Besondere an SDS ist, dass die einzelnen in Verschlüsselungsbereichen gespeicherten Dateien individuell verschlüsselt werden. SDS verwendet also kein verschlüsselndes Dateisystem, sondern verschlüsselt Daten transparent auf Dateiebene, indem sich die vom SDS verwendete Basistechnologie als Kernel-Modul in sämtliche Lese-/Schreibvorgänge „einklinkt“.
Die eingesetzte Basissoftware trennt somit den Informationszugriff komplett von dem vom Betriebssystem geregelten Dateizugriff.
SDS-Benutzer legen hierzu jeweils eine eigene sogenannte Keybox (einen „Schlüsselkasten“) an, in dem Keys („Schlüssel“) abgelegt werden, auf deren Basis Dateien (transparent) ver- und entschlüsselt werden. Die einzelnen Keyboxes selber sind ebenfalls verschlüsselt, und es kann nur Zugriff auf ihren Inhalt (die Keys) genommen werden, wenn man über die die Keybox schützende Passphrase (auf deren Basis die Verschlüsselung der Keybox selber erfolgt) verfügt. Die Vergabe dieser Passphrase (dt. „Parole“) erfolgt durch den Anwender selber, so dass Administratoren keine Kenntnis von ihr haben.
Hierdurch bedingt haben auch privilegierte Anwender (Administratoren) oder solche, die sich die entsprechenden Privilegien unrechtmäßig verschafft haben (Hacker, Cracker), keinerlei Zugriff auf die Daten (den Informationsgehalt der Dateien). AES-Verschlüsselung
AES bietet 3,4 x 10^38 mögliche 128-Bit-Schlüsselkombinationen. Zum Vergleich: Digital Encryption Standard- (DES – diese werden häufig noch beispielsweise im Bankgewerbe verwendet) Schlüssel sind nur 56 Bit lang, was bedeutet, dass es ungefähr 7,2 x 10^16 verschiedene DES-Schlüsselkombinationen gibt.
Angenommen, man könnte eine Maschine bauen, die einen DES-Schlüssel in einer Sekunde wieder herstellen könnte, würde diese Maschine ungefähr 149 Billionen Jahre benötigen, einen 128-Bit-AES-Schlüssel zu knacken.
Zum Vergleich: Das Alter des Universums wird auf weniger als 20 Milliarden Jahre geschätzt.
SDS bietet eine Reihe unterschiedlicher Chiffrierverfahren, von denen AES (Rijndael Algorithmus, ECB-Modus, 256-Bit Schlüssellänge) standardmäßig verwendet wird, wodurch der derzeit höchstmögliche Verschlüsselungsgrad geboten wird.
Datensicherheit und Datenschutz mit Zertifizierung
Der Secured Data Server ist eine Entwicklung der COMCITY GmbH in Kiel, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit ihres Produktes auch von unabhängiger Seite bestätigen zu lassen.
Mit der Verleihung des Datenschutzgütesiegels wurde dem COMCITY Secured Data Server vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) nach Datenschutzauditverordnung Schleswig-Holstein bestätigt, alle relevanten juristischen, technischen und organisatorischen Datenschutzanforderungen zu erfüllen, die notwendig sind, um schützenswerte Daten sicher und vor dem Zugriff nicht berechtigter Dritter zu speichern.

Die Bedeutung des Gütesiegels geht weit über Schleswig-Holstein hinaus, da die Datenschutzanforderungen in den verschiedenen Bundes- und Landesgesetzen sehr ähnlich sind. Schon heute kann eine durchweg positive Resonanz des Marktes auf die erfolgreiche Zertifizierung mit dem Datenschutzgütesiegel festgestellt werden.
Sie erhalten nähere Informationen zu diesem Thema unter: www.datenschutzzentrum.de/guetesiegel
 
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